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THE HISTORICAL
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“Bite-Size Bits of Local, National, and Global History”
Waldeck in Tirschenreuth, Bavaria, Germany — Central Europe
 

Koesslers Werdegang und Karriere
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Koessler's background and career

 
 
Koessler's background and career Marker - 1st Plaque image. Click for full size.
Photographed by James Hulse, September 29, 2024
1. Koessler's background and career Marker - 1st Plaque
Inscription.  German:
1. Plakette
Von Waldeck bis Köln
Der Komponist Hans von Koessler ist der berühmteste Sohn des Marktes Waldeck. Er prägte als Kompositionslehrer mit u.a. Béla Bartók, Zoltán Kodály, Emmerich Kálmán, Ernst von Dohnányi und Léo Weiner die Komponistenelite Ungarns des 20. Jahrhunderts. Dies bewusst zu machen und die hohe Qualität seiner Werke in Konzerten einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen hat sich der Huk Waldeck zum Ziel gesetzt.

Mit der Waldecker Kirche St. Johannes Nepomuk war Hans Koessler seit seiner Kindheit eng verbunden. Er ministrierte, sang und unterstützte den Vater beim Organisten- und Mesnerdienst. In der Mittelschule, die er ab 1865 in Weiden und Eichstätt besuchte, wurde sein musikalisches Talent nur wenig gefördert, doch durfte er die Gottesdienste in der Seminarkirche als Organist begleiten und wurde schließlich mit 18 Jahren zum Stadtpfarrorganisten in Neumarkt Opf. berufen. Als er neue Kompositionen zur Begutachtung an den Cäcilienverein für katholische Kirchenmusik einsandte, erhielt er durch Präses Franz X. Witt die Anerkennung seines Talents, jedoch gleichzeitig den Rat, er solle in Bezug auf seine musikalische Bildung „mehr lernen und vergleichen".

Dies versuchte Koessler sofort umzusetzen und fragte selbst bei der Regierung der Oberpfalz um finanzielle Unterstützung an, die ihm allerdings nicht gewährt werden konnte. Man schlug ihm dort vor, sich mit Hilfe eines Stipendiums am Polytechnikum zum Realschulprofessor ausbilden zu lassen. So gelangte Koessler 1874 nach München. Schließlich aber ergab sich alles ganz anders, wie er später in seiner Autobiographie beschrieb:

„Ich ging nach München und hörte als 21jähriger zum ersten Male eine Oper, von der ich bisher nur einen vagen Begriff hatte. Es war die Zauberflöte, und mir war, als täte sich ein Himmel auf. Den anderen Tag hörte ich Tristan und Isolde. Das war wieder eine andere Welt. Ich war wie in einem Taumel. Und als ich gleich darauf in einem Odeonskonzert die c-moll-Symphonie von Beethoven hörte, durchrieselte ein geheimnisvoller Schauer meinen ganzen Körper.

Ich war einem Ohnmachtsanfall nahe und mußte den Saal verlassen, ehe das Konzert zu Ende war. Nun hatte ich keine Wahl mehr. Es war ein Zwang. Ich wollte und mußte Musiker werden und koste es Opfer und welche Entbehrungen nur immer.

Sofort meldete ich mich bei der Direktion der Musikschule um Aufnahme als Schüler. Ich mußte vor Josef Rheinberger und Franz Wüllner erscheinen und auf ihre Frage, was ich lernen wolle, antwortete ich naiv und musikhungrig: „Alles.""


Koessler wurde nach einer Probe seines Könnens aufgenommen und studierte die „Specialfächer" Orgel und Contrapunkt (Komposition) nebst der Pflichtfächer Harmonielehre, Chorgesang und Elementares Klavierspiel.

Ehrgeizig und von Selbstzweifeln geplagt, wiederholte er sogar trotz seines bestandenen Abschlusses freiwillig Rheinbergers Klassen und verlängerte seine Studien in München um ein weiteres Jahr. Als sein Lehrer Franz Wüllner 1877 als Hofkapellmeister und künstlerischer Direktor des Konservatoriums nach Dresden ging, berief er Koessler noch im selben Jahr als Lehrer für Theorie und Chorgesang zu sich.

Nach bedeutenden Vorgängern wie Richard Wagner und Robert Schumann wählte man ihn schließlich zum sog. „Liedermeister", dem Chorleiter der Dresdener Liedertafel. 1881 errang er beim internationalen Chorsingen in Köln am Rhein mit der Dresdner Liedertafel den deutschen und auch den internationalen Preis.

Mehrere Angebote aus Belgien und Holland, dort als Chordirigent zu arbeiten, wies Koessler zurück. Eine Stelle als Theaterkapellmeister in Köln nahm er im Jahr 1881 kurzzeitig an, wobei ihm sehr schnell klar war, dass diese nicht seinem eigentlichen beruflichen Weg entsprach.

Bildunterschriften
(Foto Nr. 1) Hans Koessler in jungen Jahren (Archiv der Fränkischen Landeszeitung
(Foto Nr. 2) Koesslers Bildnis in der Reihe der Dresdner Liedermeister


2. Plakette
Koesslers erste Budapester Zeit
Im Jahr 1879 begleitete Hans Koessler seinen Lehrer und Freund Franz Wüllner erstmals nach Budapest und lernte den beruflich ebenfalls dort weilenden Johannes Brahms kennen, mit dem ihn in der Folgezeit ein reger Briefwechsel verband. Durch die Fürsprache Wüllners erreichte ihn 1882/83 ein Ruf der wenige Jahre zuvor neu gegründeten Königlichen Landes-Musikakademie in Budapest, der Franz Liszt als Präsident vorstand und von der er den Auftrag erhielt, die Lehre in Orgel und Chorgesang aufzubauen.

Als der Professor für Komposition, Robert Volkmann, krankheitsbedingt bereits kurz nach Ankunft Koesslers an der Akademie ausfiel, übergab man ihm vertretungsweise dessen Schüler sowie nach dem Tod Volkmanns auch dessen Professur. Da nun sein Lebensunterhaltabgesichert war, konnte er die übrige freie Zeit endlich wieder für eigene Kompositionen nutzen. Seinen Anspruch an sich selbst diesbezüglich beschrieb er folgendermaßen:

„In der Erkenntnis, daß man den Schülern nur dann ein nützlicher Beirat werden kann, wenn man sich selbst in allen Gattungen und Arten der Musik versucht hat, ließ ich kein Feld der Musik unbebaut. Aber alles blieb unter Schloß und Riegel, und niemals habe ich jemanden wegen Aufführung meiner Werke belästigt."

1891 traf Koessler erneut auf Johannes Brahms. Freudiger Anlass war die Verleihung des ersten Preises anlässlich eines Wettbewerbs, ausgerichtet durch den Wiener Tonkünstlerverein. Ein Freund hatte ohne dessen Wissen Koesslers 46. Psalm eingereicht, der als Siegerstück hervorging.

Brahms war Mitglied der Jury und stand dem Werk sehr wohlwollend gegenüber; zwischen den beiden entwickelte sich eine Freundschaft. Von jenem Zeitpunkt an häuften sich die Erfolge.

Im darauffolgenden Jahr wurde der Psalm durch den Wiener Dirigenten Wilhelm Gericke erneut mit guter Resonanz dargeboten. 1893 folgten mehrfache Aufführungen sowie die Drucklegung von Koesslers „Sylvesterglocken", einem weltlichen Requiem mit Chor, Soli und Orchester. Seine Orchestervariationen erhielten in fast allen Musikzentren Europas und Amerikas große Anerkennung. In der anschließenden Zeit ließ jedoch das Interesse an Koesslers Werken nach, wie er von seinen Verlegern erfuhr, und ohne Bedauern hielt er dazu fest:

"Mit heiterer Gelassenheit und ohne jede Verdrossenheit mußte ich nun zu Kenntnis nehmen, daß ich als Komponist eben zu spät auf die Welt gekommen bin. Das Komponieren ließ ich aber deswegen doch nicht sein. Unbekümmert um Vorteile und Teilnahme, ging und gehe ich meinen Weg weiter."

1908 schließlich ersuchte Koessler um seine Pensionierung. Auch verlockende Angebote durch die Leitung der Akademie sowie durch das Kultusministerium konnten ihn nicht umstimmen. Selbst eine in Aussicht gestellte Verdopplung seines Gehalts wog sein Verlangen nach der Rückkehr in die sehnsüchtig vermisste Heimat nicht auf. Er war zu diesem Zeitpunktaufgrund seines Könnens und seiner hohen Stundenzahl der bestbezahlte Dozent der Königlichen Musikakademie Budapest. So kehrte er schließlich, geehrt und geadelt zum Ritter der Eisernen Krone, als Hans von Koessler nach Deutschland zurück.

Durch Deutschland und zurück nach Budapest
In den nächsten zwölf Jahren entdeckte Koessler Deutschland. Seine Beweggründe dafür erklärte er in seiner Autobiographie: „Langjähriger Aufenthalt in der Fremde macht patriotisch, und darum stellte ich mir die Aufgabe, Deutschland in allen seinen Teilen und nach allen Richtungen kennen zu lernen und das versäumte nachzuholen."

Durch seine Ersparnisse war Hans von Koessler unabhängig und konnte sich seine ausgedehnte Reisezeit leisten. Im Sommer und Herbst bevorzugte er Orte in schöner natürlicher Lage, darunter Wunsiedel, Potsdam, Coburg und auch seinen Geburtsort Waldeck. In der kalten Jahreszeit dagegen zog es ihn in die großen Städte, vor allem nach Berlin. Auch in dieser Zeit komponierte er weiterhin zahlreiche Stücke. Während des Ersten Weltkriegs entstand sein Chorwerk aus den Psalmen Davids, das er selbst als sein größtes, möglicherweise bedeutendstes betrachtete.

Einen jähen Einschnitt erfuhr diese geruhsame Phase seines Lebens, als Koessler aufgrund der politischen Umstände in Österreich-Ungarn ab 1916 nicht mehr auf seine Ersparnisse in Budapest zurückgreifen konnte. Zwei Jahre später wurden ihm dort auch seine Pensionsbezüge gestrichen, und so war er letztlich mittellos. In Ansbach fand er Ende 1919 nach mehreren Zwischenstationen Aufnahme bei der Wirtsfamilie Dürr im Goldenen Lamm in der Endresstraße, die dem Junggesellen fast zur Familie wurde. Von 1920 bis 1925 schloss sich für Koessler noch eine zweite Phase in Budapest an. Welche Gründe genau dafür den Ausschlag gaben, seinen Ruhestand noch einmal zu verlassen, ist nicht eindeutig geklärt.

Bildunterschriften
Franz Liszt Akadence vor Umzug in heutiges Gebäude

English Translation:
1st Plaque
From Waldeck to Cologne
The composer Hans von Koessler is the most famous son of the town of Waldeck. As a composition teacher, he influenced Hungary's 20th-century composer elite, including Béla Bartók, Zoltán Kodály, Emmerich Kálmán, Ernst von Dohnányi, and Léo Weiner. The Huk Waldeck aims to raise awareness of this and to present the high quality of his works to a wider public through concerts.

Hans Koessler had a close connection with the Waldeck church of St. Johannes Nepomuk since his childhood. He served as an altar boy, sang, and assisted his father with the organ and sacristan duties. In the secondary school he attended in Weiden and Eichstätt from 1865, his musical talent was scarcely nurtured. However, he was allowed to accompany the services at the seminary church as an organist and was eventually appointed city parish organist in Neumarkt Opf. at the age of 18. When he submitted new compositions for review to the Cäcilienverein for Catholic Church Music, he received recognition for his talent from its president Franz X. Witt, along with advice to “learn more and compare” in terms of his musical education.

Koessler immediately sought to follow this advice and applied for financial support from the government of the Upper Palatinate, which was denied. He was instead advised to pursue teacher training for secondary school through a scholarship at the Polytechnic. In 1874, Koessler went to Munich. However, as he later described in his autobiography, things turned out quite differently:

“I went to Munich and heard, for the first time at the age of 21, an opera of which I had only a vague idea. It was The Magic Flute, and it felt as though the heavens had opened up. The next day, I heard Tristan und Isolde. That was a completely different world. I was in a daze. And when I soon after heard Beethoven's C-minor Symphony at an Odeon concert, a mysterious shiver ran through my entire body.

I was on the verge of fainting and had to leave the hall before the concert ended. Now I had no choice. It was a compulsion. I wanted and had to become a musician, no matter the sacrifices or hardships.

I immediately applied to the music school for admission as a student. I had to appear before Josef Rheinberger and Franz Wüllner, and when they asked me what I wanted to learn, I naively and hungrily replied: ‘Everything.’”


Koessler was admitted after demonstrating his abilities and studied "special subjects" such as organ and counterpoint (composition), along with mandatory subjects like harmony, choral singing, and basic piano skills.

Ambitious and plagued by self-doubt, he even repeated Rheinberger's classes voluntarily despite having already passed the exams, extending his studies in Munich for another year. When his teacher Franz Wüllner left in 1877 to become Court Conductor and Artistic Director of the Conservatory in Dresden, he invited Koessler to join him as a teacher of theory and choral singing.

After renowned predecessors like Richard Wagner and Robert Schumann, Koessler was appointed the “Liedermeister,” or choral conductor of the Dresden Liedertafel. In 1881, he won both the German and international prizes at the International Choral Singing competition in Cologne on the Rhine.

Koessler turned down several offers from Belgium and the Netherlands to work as a choral conductor. He briefly accepted a position as theater conductor in Cologne in 1881, but soon realized that it did not align with his true professional path.

Captions
(Photo #1) Hans Koessler in his younger years (Archive of the Fränkische Landeszeitung
(Photo #2) Koessler's portrait in the series of Dresden Liedermeister


2nd Plaque
Koessler's Early Years in Budapest
In 1879, Hans Koessler accompanied his teacher and friend Franz Wüllner to Budapest for the first time, where he met Johannes Brahms, who was also residing there professionally. This meeting led to an active correspondence between them. Through Wüllner's recommendation, Koessler received an invitation in 1882/83 from the newly founded Royal Hungarian Academy of Music in Budapest, which was presided over by Franz Liszt. Koessler was tasked with establishing the teaching of organ and choral singing at the academy.

When the professor of composition, Robert Volkmann, fell ill shortly after Koessler's arrival, Koessler took over his students and, following Volkmann's death, his professorship. With his livelihood secured, Koessler was finally able to devote more time to composing. He described his dedication to composition as follows:

"Realizing that one can only be a truly useful advisor to students if one has tried one's hand at all genres and forms of music, I left no area of music unexplored. But everything remained under lock and key, and I never troubled anyone by asking for my works to be performed."

In 1891, Koessler met Johannes Brahms again, under happy circumstances. The occasion was the awarding of first prize in a competition organized by the Vienna Tonkünstlerverein. A friend had submitted Koessler's 46th Psalm without his knowledge, and it emerged as the winning piece.

Brahms, a member of the jury, was very supportive of the work, and a friendship developed between the two. From that point on, Koessler enjoyed increasing success.

In the following year, the Psalm was performed again with great success by the Vienna conductor Wilhelm Gericke. In 1893, multiple performances followed, as well as the publication of Koessler's Sylvester Bells, a secular requiem for choir, soloists, and orchestra. His orchestral variations received high praise in almost all music centers across Europe and America. However, interest in Koessler’s works later waned, as he learned from his publishers, and he calmly noted:

"With cheerful composure and without any resentment, I had to acknowledge that I was simply too late to the world as a composer. But I did not stop composing. Unconcerned about benefits or participation, I continued on my path."

In 1908, Koessler requested his retirement. Even tempting offers from the academy and the Ministry of Culture could not change his mind. Not even the promise of a salary increase large enough to double his pay could outweigh his desire to return to his long-missed homeland. By this time, he was the highest-paid lecturer at the Royal Academy of Music in Budapest, based on his skill and workload. Thus, he finally returned to Germany, honored and knighted as Hans von Koessler.

Through Germany and Back to Budapest
Over the next twelve years, Koessler explored Germany. He explained his motivations in his autobiography: "A long stay abroad makes one patriotic, and so I made it my task to get to know Germany in all its parts and in all directions, making up for the time lost."

Thanks to his savings, Hans von Koessler was financially independent and could afford his extended travels. In the summer and fall, he preferred locations with beautiful natural surroundings, including Wunsiedel, Potsdam, Coburg, and his birthplace, Waldeck. In the colder months, he gravitated toward the large cities, particularly Berlin. During this time, he continued to compose many pieces. His choral work based on the Psalms of David, which he considered his greatest and possibly most significant composition, was created during World War I.

This peaceful phase of his life was abruptly interrupted in 1916 when, due to political circumstances in Austria-Hungary, he could no longer access his savings in Budapest. Two years later, his pension payments were also cut off, leaving him destitute. In late 1919, after several stops, he found a home with the Dürr family at the Goldenes Lamm in Ansbach, which became almost like family to the bachelor. From 1920 to 1925, Koessler experienced a second phase in Budapest. The exact reasons for his return from retirement are not entirely clear.

Captions
Franz Liszt Academy before moving to its current building
 
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Von Koessler-Weg and Markt Waldeck. (Marker Number 01.)
 
Topics. This historical marker is listed in this topic list: Arts, Letters, Music. A significant historical year for this entry is 1879.
 
Location. 49° 51.9′ N, 11° 57.092′ E. Marker is in Waldeck, Bayern (Bavaria), in Tirschenreuth. It is on Unterer Markt just south of Alte Str., on the right when traveling south. The markers are located at the entrance to the church. Touch for map. Marker is at or near this postal address: Unterer Markt 16, Waldeck BY 95478, Germany. Touch for directions.

Regionally, it is in Europe, the European Union, Atlantic Europe, Central Europe, the Schengen Area, Western Europe, and the Western World. Historically, it finds itself in what was once the Holy Roman Empire.

Other nearby markers. At least 8 other markers are within walking distance of this marker: Hans v. Kößler (within shouting distance of this marker); Hans von Kößler (within shouting distance of this marker); Geburt, frühe Kindheit und Familie / Birth, Early Childhood and Family (within shouting distance of this marker); Letzte Lebensphase und Tod in Ansbach / Last phase of life and death in Ansbach
Koessler's background and career Marker - 2nd Plaque image. Click for full size.
Photographed by James Hulse, September 29, 2024
2. Koessler's background and career Marker - 2nd Plaque
(within shouting distance of this marker); Vertiefung: Koesslers Musik Koessler-Archiv / In-Depth: Koessler's Music Koessler Archive (about 210 meters away, measured in a direct line); Blick auf den Kalvarienberg / View of the Mount Calvery / Pohled na horu kalvárie (approx. 0.8 kilometers away); Blick auf den neuen Markt / View of the new market / Pohled na novou obec (approx. 0.8 kilometers away); Bergfried, Palas, Kernburg / Fortified tower, palace, main castle / Bašta, palác, hlavní hrad (approx. 0.8 kilometers away). Touch for a list and map of all markers in Waldeck.
 
Also see . . .  Hans von Koessler. Wikipedia
Koessler, a cousin of Max Reger, was born in Waldeck, Fichtelgebirge (now part of Kemnath, Upper Palatinate). He was taught the organ from 1874 to 1877 by Josef Rheinberger and attended the choir lessons of Franz Wüllner in Munich. Immediately after that, he moved to Dresden, where he was appointed director and teacher for music theory and choral music at the Dresden School of Music. From 1878, he was also conductor of the Dresdner Liedertafel orchestra. From 1882 to 1908, he initially taught organ and choir
Koessler's background and career Marker - 1st Plaque on the right and 2nd Plaque on the left image. Click for full size.
Photographed by James Hulse, September 29, 2024
3. Koessler's background and career Marker - 1st Plaque on the right and 2nd Plaque on the left
at the National Music Academy of Budapest in Hungary. Later, he also became professor for composition and was also given a peerage.
(Submitted on November 23, 2024, by James Hulse of Medina, Texas.) 
 
The view of the markers next to the church image. Click for full size.
Photographed by James Hulse, September 29, 2024
4. The view of the markers next to the church
 
 
Credits. This page was last revised on November 26, 2024. It was originally submitted on November 22, 2024, by James Hulse of Medina, Texas. This page has been viewed 145 times since then and 36 times this year. Photos:   1, 2, 3, 4. submitted on November 26, 2024, by James Hulse of Medina, Texas.
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Aug. 11, 2026